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Erfolgreiches Pokerspielen

Pokerspielen gehört zu den beliebtesten Spiele der heutigen Zeit. Die Popularität dieses Spiels hat sich in den vergangenen Jahren deutlich gesteigert. Viele Hobbyspieler versuchen ihr Poker Glück Online oder auf verschiedenen Poker Turnieren. Mit einigen hilfreichen Tipps und Tricks, lässt sich langfristig viel Geld mit Poker verdienen. Im folgenden werden persönliche Eindrücke und Erfahrungen vermittelt, die dazu beigetragen haben, Poker über einen langen Zeitraum erfolgreich zu spielen.

Poker

Eine geordnete Grundstimmung schaffen

Wer beabsichtigt, an einem Pokerturnier teilzunehmen, sei es online oder auf Turnieren in der Nähe, ist eine wichtige Voraussetzung, eine positive Grundstimmung zu schaffen. Nur wer sich vollkommen auf das Spiel einlassen kann, wird bei dem Turnier Erfolg haben.
Auch die Kleidung spielt in diesem Zusammenhang eine bedeutsame Rolle. Nur wer sich in seinem Outfit wohlfühlt, wird auch über mehrere Stunden konzentriert zu Werke gehen können.
Weiterhin sollte man Lust auf dieses Turnier haben. Wer zu jeder Zeit den Willen besitzt, dieses Turnier gewinnen zu wollen, wird jede Hand konsequent spielen können.
Während des Spiels, sollte es vermieden werden, sich mit anderen Dingen abzulenken. Es ist enorm wichtig, jede Hand genaustens zu beobachten und zu analysieren. Auch bei den Händen, bei denen man selber nicht mitspielt, erhält man wichtige Informationen über seine Mitspieler. Diese Informationen dienen dazu, die Stärken und Schwächen der Gegner gekonnt auszuspielen.

Die Gegner genaustens beobachten

Besonders Anfänger machen häufig den Fehler, sich durch Mimik und Gestik zu verraten. Wer die Fähigkeit besitzt, dies zu erkennen, wird wichtige Hände für sich entscheiden können. Besonders in den ersten Runden eines Spiels, sollte darauf besonderen Wert gelegt werden. Aufgrund dieser Erkenntnis können dann die eigenen Entscheidungen leichter getroffen werden. Häufig verraten sich die Spieler durch eine ungewöhnliche Geste. Sie streichen sich mit dem Finger durchs Gesicht, gleiten mit der Hand durch die Haare oder räuspern sich. Dies sind nur einige Beispiele.
Wenn einem eine solche Geste auffällt, gilt es diese zu deuten. Manche Spieler tun dies, um eine starke Hand zu verstecken, andere um einen Bluff zu verstecken.
Ist man also in dieser Situation, kann es hilfreich sein, die Runde bis zum Ende zu spielen, um zu sehen, welche Hand der Gegenüber hat. Auch wenn man verliert, so gewinnt man wichtige Erkenntnisse, die einem beim weiteren Spielverlauf weiterhelfen können.

Die eigene Spielweise sollte natürlich ebenfalls genaustens überdacht sein. Im besten Fall zeigt man keine Reaktion und kein Gefühl auf das Handeln der Anderen. Die Gefahr ist dann sehr hoch, dass die Gegenspieler einen selber lesen können. Gelingt dies nicht, sollten die Reaktionen so ausfallen, dass kein System dahinter erkannt werden kann. Gute Spieler nutzen das zu ihrem Vorteil um den Gegenspieler zu verwirren.

Grundsätzlich sollte jeder seine eigene Strategie haben und diese Konstant im Turnierverlauf durchsetzen.
© Bild by Didier Grand/flickr.com – (CC BY-SA 2.0)

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Deals und die Berechnungen

Poker – Berechnung von Deals am Final Table eines Turniers

Die Grundlage, um diesen Artikel zu verstehen, ist das Independent Chip Model. Falls es dir zu schnell geht, empfehlen wir dir, diesen Artikel zuerst zu lesen.

 

Nehmen wir an, du spielst am Swiss Poker Open im Casino Bern mit. Der Sieger erhält 80’000 CHF, der Zweitplatzierte erhält 50’000 CHF und der Drittplatzierte bekommt 25’000 CHF. Du bist am Final Table, es sind noch drei Spieler dabei. Du bist mit 400’000 Chips Chip Leader, der Zweitplatzierte, ein berühmter Pro (nennen wir ihn der Einfachheit halber Gus), hat 250’000 Chips vor sich und der Drittplatzierte, ebenfalls ein Pokerprofi (nennen wir ihn Scotty), hat noch 160’000 Chips vor sich. Die Blinds sind bei 2’000 / 4’000. Eure Stacks sind relativ tief für diese Phase des Turniers. (Das M des kleinsten Stacks ist noch über 25!). Der Viertplazierte ist soeben ausgeschieden. Es wird applaudiert, Fotos werden vom Viertplatzierten gemacht, er gibt der Presse ein kurzes Statement ab und lächelt in die Kamera. Scotty und Gus beginnen zu diskutieren und machen dir dann einen Vorschlag. Unabhängig vom Ausgang des Turniers sollst du 57’000 CHF erhalten, Gus 53’500 CHF und Scotty 44’500 CHF. Im weiteren Turnier wird nur um den Pokal gespielt. Nimmst du den Deal an oder lehnst du dankend ab? Im ersten Moment denkst du sicher? Wie bitte? Ich habe fast so viele Chips wie ihr beide zusammen, und ihr wollt mich mit lächerlichen 57’000 CHF abspeisen? So nicht, meine Herren!!! Geben wir die Zahlen in den ICM-Rechner ein, kommen wir mit Hilfe des Independent Chip Models zu folgenden erwarteten Gewinnen:
Du: 60’710.89 CHF
Gus: 51’402.50 CHF
Scotty: 42’886.61 CHF
Du siehst, sie geben dir ca. 3’710 CHF weniger (ca. 6%), als du eigentlich verdient hättest, wenn die Sache eine rein mathematische Angelegenheit wäre. Gus bekommt knappe 2’100 CHF mehr, Scotty ungefähr 1’600 CHF mehr als der eigentliche erwartete Wert. Nimmst Du an? Nun, die Blinds sind wie bereits erwähnt eher tief und gute Spieler haben noch genug Zeit, ihr bestes Spiel zu spielen. Da beide verbleibende Gegner Top-Profis sind, ist der Deal vielleicht gar nicht so schlecht? Je nachdem, wie du dich einschätzt, könntest du den Deal sogar annehmen. Das Independent Chip Model berücksichtigt nicht, wer der beste Spieler ist, sondern stellt nur eine mathematische Momentaufnahme dar!

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